Die beste Reisezeit für Nepal: Reiseführer nach Jahreszeiten
26. August 2026

Die kosmopolitische Hauptstadt von Panama besticht durch ihren ganz eigenen tropischen Flair und begeistert mit glänzenden Wolkenkratzern, dem Charme vergangener Zeiten und einem artenreichen Regenwald direkt innerhalb der Stadtgrenzen. Diese einzigartige Stadt liegt an einem wichtigen Knotenpunkt zwischen den Kontinenten und kann auf eine lange Geschichte der Einwanderung, des Handels und des Wirtschaftslebens zurückblicken. Sie wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet und war ursprünglich eine strategisch wichtige Hafenstadt zwischen den amerikanischen Kontinenten. Später, nach der Fertigstellung des Panamakanals im Jahr 1914, erlebte die Stadt einen regelrechten Boom. Auch heute noch lebt dieses Erbe aus Reichtum, Dynamik und Handel weiter und die Stadt ist ein spannendes Reiseziel. Aber was kann man in Panama-City machen? Wir zeigen Ihnen hier einige der besten Aktivitäten in Panama-Stadt für eine Reise nach Mittelamerika, die Sie so schnell nicht vergessen werden.
Das farbenfrohe und charismatische Casco Viejo ist das Herz und die Seele von Panama-Stadt. Die Altstadt, auch bekannt als Casco Antiguo oder San Felipe, nimmt nur einen kleinen Teil der Stadt ein und ist auf drei Seiten vom Wasser der Bucht von Panama umgeben. Ihre Straßen werden von einer kühlen Meeresbrise umweht und Bougainvillea-Ranken winden sich über sanfte, sonnengebleichte Mauern. Sie laden geradezu zum Flanieren ein. Wandmalereien sorgen für farbenfrohe Akzente und Papiergirlanden sind über die schmalen Kopfsteinpflasterstraßen gespannt. Überall gibt es eine Fülle von Cafés, Dachterrassenbars, historischen Gebäuden und Museen zu entdecken. Ein Streifzug durch dieses Viertel ist ein wahres Fest für die Sinne und gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in Panama-Stadt.
Entlang der Küste in Richtung Nordosten liegt Panama Viejo, die ursprüngliche Altstadt, die heute als ruhiges Ruinenlabyrinth inmitten einer Parklandschaft liegt. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet und gelangte durch peruanisches Gold und Silber zu Reichtum. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie vom Freibeuter Kapitän Henry Morgan geplündert, bevor sie weiter südlich an der Küste neu gegründet wurde. Viele Gebäude der Stadt wurden zerstört und die übrigen sind verfallen. Dennoch lohnt sich ein Besuch, um die Überreste der Kathedrale zu besichtigen und durch die umliegenden Parkanlagen zu spazieren, während im Hintergrund die Skyline der Innenstadt im Sonnenlicht funkelt.
Der etwas landeinwärts gelegene Ancón-Hügel (Cerro Ancón) ist der natürliche höchste Punkt von Panama-Stadt und bietet den besten Panoramablick auf die Stadt und die Küste. Seine bewaldeten Hänge sowie die umliegende Gegend sind mittlerweile ein Naturschutzgebiet, in dem Wildtiere wie Tukane und Faultiere direkt innerhalb der Stadtgrenzen leben. Hier können Besucher auf einem breiten, schattigen Pfad, der sich spiralförmig bis zum Gipfel windet, spazieren gehen. Mit seiner herrlichen, weitreichenden Aussicht ist dies einer der besten Orte, die man in Panama-Stadt besuchen kann.
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Der Bau des Panamakanals war eine monumentale technische Meisterleistung. Das 1914 eröffnete, 82 km lange, künstlich angelegte Gewässer verbindet die Karibik mit dem Pazifik und ebnete den Weg für den großen Seehandel. Leider war diese epische Leistung mit dem hohen Verlust von Menschenleben verbunden, da viele Arbeiter während des Baus ums Leben kamen. Eine Erkundung seines Erbes und das Erleben seiner beeindruckenden Größe gehören zu den Top-Aktivitäten in Panama-Stadt.
Das Miraflores-Schleusen- und Besucherzentrum, eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Panama-Stadt, ist der beste Ort, um mehr über den Panamakanal zu erfahren und ihn in Aktion zu erleben. Dieses moderne, vierstöckige Zentrum, das nur eine kurze Bus- oder Taxifahrt von der Stadt entfernt liegt, vermittelt Ihnen alles auf anschauliche Weise. Von den Aussichtsplattformen am Kanalufer aus hat man einen Blick aus der Vogelperspektive auf die Schiffe, die die Schleusen passieren – ein Anblick, der geradezu süchtig macht. Die besten Zeiten, um sich einen Platz auf den Balkonen zu sichern, sind der späte Vormittag und der späte Nachmittag, da dann in der Regel mehr Schiffe die Schleusen passieren.
Wer sich einen Überblick über den Kanal verschaffen möchte, ohne die Stadt zu verlassen, findet hier ein weiteres Museum. Das Museo del Canal Interoceanico de Panama ist in einem schönen historischen Gebäude in Casco Viejo untergebracht und bietet eine gute Einführung in diese gigantische Ingenieursleistung. Die Ausstellungen zeichnen die Geschichte des legendären Kanals von seinen Anfängen im Jahr 1880 bis in die Gegenwart nach.
Die bewaldeten Gebiete des Metropolitan-Naturparks bilden die weitläufigen „Lungen“ von Panama-Stadt. Auf einer Fläche von rund 93 Hektar gibt es mehrere Wanderwege, die von halbstündigen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen zweistündigen Wanderungen reichen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen, wenn die Luft kühler und die Tierwelt aktiver ist. Halten Sie Ausschau nach den unterschiedlichsten Säugetieren und einer Vielzahl von Vogelarten! Zwischen den Ästen können Sie unter anderem Affen, Faultiere, Ameisenbären und Leguane entdecken.
Die Cinta Costera erstreckt sich über 7 km in einer Schleife um die Bucht von Panama herum und ist genau der Ort, an dem die Stadt den Alltag hinter sich lässt. Radwege führen an der Küste entlang, während sich entlang der von Palmen gesäumten Strecke in regelmäßigen Abständen Sportanlagen und Gärten befinden. Ruhige Abschnitte wechseln sich ab mit belebteren Bereichen voller Straßencafés und Fischrestaurants. Am äußersten Ende der Fußgängerpromenade bieten Aussichtsplattformen einen fantastischen Blick über das Wasser und auf die Altstadt von Panama-Stadt.
Das von Frank Gehry (der auch die fließenden silbernen Kurven des Guggenheim-Museums in Bilbao entworfen hat) gestaltete Biomuseo ist, gelinde gesagt, beeindruckend. Bunte, segelartige Formen schichten sich übereinander und erwecken den Eindruck eines wunderschönen tropischen Vogels im Flug. Im Inneren würdigt das Museum die Artenvielfalt Panamas und zeigt, wie die Entstehung des Landes als Landbrücke die Tierwelt auf dem gesamten Planeten beeinflusst hat.
Gleich hinter dem Biomuseo liegt der Amador Causeway (Calzada de Amador), eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Panama-Stadt. Dieser künstlich angelegte Damm wurde aus dem Schuttmaterial des Panamakanals errichtet und verbindet eine Reihe von Inseln miteinander, wodurch eine erholsame Grünanlage zum Radfahren, Spazierengehen, Einkaufen und Essen entstanden ist. Hier können Sie Bootsausflüge buchen und Kajaks mieten, um die Bucht zu erkunden. Der Blick auf die Skyline der Stadt und die erfrischende Meeresbrise machen diesen Ort zu einem idealen Rückzugsort, an dem Sie einen gemütlichen Nachmittag verbringen können.
Zwischen Casco Viejo und dem südlichen Ende der Cinta Costera liegt der Mercado de Mariscos, ein beliebter Treffpunkt der Stadt. Der Markt öffnet um 5 Uhr morgens, wenn die lokalen Fischer ihren Fang anlanden. Besonders beliebt ist der rote Schnapper, der sich leuchtend rosa vom zerstoßenen Eis der Auslagen abhebt; daneben liegen glänzende, frische Garnelen, riesige Hummer, Tintenfische, Muscheln und Wolfsbarsche. Im Obergeschoss erwartet die Besucher ein lebhafter, schnörkelloser Restaurantbereich, in dem fangfrische Meeresfrüchte zusammen mit kaltem Bier zu lateinamerikanischen Rhythmen serviert werden. Lassen Sie sich die spritzige Ceviche nicht entgehen!
Gesha- oder Geisha-Kaffee gehört zu den seltensten Kaffeesorten der Welt. Die ursprünglich aus Äthiopien stammende und bekanntermaßen schwer anzubauende Gesha-Bohne gedeiht in großen Höhen und auf den nährstoffreichen Vulkanböden bestimmter Regionen Panamas. Es ist ein fein aromatisierter Kaffee mit blumigen Noten und der subtilen Süße von Honig und Schokolade. Genießen Sie eine Tasse in der wohltuenden Atmosphäre des Café Unido oder in der angesagten Rösterei und dem Café Mentiritas Blancas. Wenn Sie eine Packung mit nach Hause nehmen möchten, müssen Sie je nach Anbaugut mit Preisen ab ca. 50 € pro 100 g rechnen.
Das pulsierende Nachtleben in Panama-Stadt dauert bis in die frühen Morgenstunden und beginnt mit Cocktails und einem herrlichen Sonnenuntergang. In den Clubs und Bars herrscht zwischen 1 und 2 Uhr morgens Hochbetrieb, bevor die Feierlichkeiten gegen 4 bis 5 Uhr morgens langsam ausklingen. Eine der beliebtesten Aktivitäten in Panama-Stadt ist eine Kneipentour durch die Rooftop-Bars von Casco Viejo, bei der man tropische Cocktails schlürfen und den Sonnenuntergang über der Bucht genießen kann. Man kann die Aussicht auch umkehren, indem man in die Neustadt geht, um von dort aus einen noch höheren Blick auf die Bucht von einer Dachterrasse aus zu genießen.
Falls Sie sich fragen, welche weiteren Ausflugsziele auf einer Reise nach Panama auf Sie warten: Nur etwas außerhalb der Stadt liegt der Gamboa-Regenwald, den Sie in weniger als einer Autostunde von der Hauptstadt aus erreichen können. Hier können Sie bei Bootsfahrten durch den Dschungel und einer Gondelfahrt durch die Baumkronen ganz in die Natur eintauchen.
Etwas weiter entfernt, aber dennoch als Tagesausflug machbar (stellen Sie sich auf eine Abholung sehr früh am Morgen ein), sind die San-Blas-Inseln. Diese Inselgruppe besteht aus abgelegenen karibischen Inseln mit puderweichem Sand und türkisfarbenem Wasser. Die Inseln gehören zum Gebiet von Guna Yala und bieten eine einzigartige indigene Kultur. Um sich etwas mehr Zeit zu gönnen, sollten Sie in Erwägung ziehen, ein oder zwei Nächte in einer der rustikalen Strandhütten zu verbringen, bevor Sie zurückkehren, um den Glanz von Panama-Stadt zu genießen.
Unsere Expertinnen und Experten in Panama kennen sich bestens mit den zahlreichen Freizeitangeboten in Panama-Stadt aus und helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Reiseroute ganz nach Ihren Wünschen und Ihrem Budget zusammenzustellen und anzupassen. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit ihnen auf, um den Ball ins Rollen zu bringen.
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