<Home/Magazin/Aktiv-Safari: Eine Alternative zur klassischen Pirschfahrt

Aktiv-Safari: Eine Alternative zur klassischen Pirschfahrt

|

Eine Safari ist ein wahres Erlebnis für die Sinne. Die donnernden Hufen der Gnuherden, das Trompeten eines Elefanten, das träge Schlendern eines Löwen: Die Kraft dieser Momente selbst zu sehen, zu hören und zu spüren, ist ein unbeschreiblicher Nervenkitzel – ganz zu schweigen von den grandiosen Landschaften!

Ja, eine Safari ist unbestreitbar aufregend, allerdings findet sie in den allermeisten Fällen im Sitzen statt. Sie verfolgen und beobachten die Tiere von einem offenen Jeep aus und verbringen einen Großteil des Tages als Beifahrer oder entspannen sich, wie die meisten Wildtiere, in der Mittagshitze. Es spricht zwar nichts dagegen, es einer Großkatze gleichzutun und im Schatten zu dösen, aber es gibt Alternativen.

Manche Menschen wünschen sich ein bisschen mehr Action und Körpereinsatz. Vielleicht möchten Sie ja zu Fuß auf Safari gehen, mit dem Mountainbike durch die Savanne fahren oder eine Jeep-Safari mit einer Bergbesteigung, River-Rafting oder einer Runde Golf unter afrikanischem Himmel kombinieren. Um Bewegung in die Sache zu bringen, haben wir eine Reihe von Aktiv-Safaris aus der ganzen Welt zusammengestellt. Nutzen Sie diese als Anregung und sprechen Sie mit unseren Expertinnen und Experten vor Ort, um Ihren Traum zu verwirklichen.

Sri Lanka

Sri Lanka ist relativ klein, bietet jedoch eine Vielzahl an Lebensräumen und Wildtieren und eignet sich daher perfekt für ein facettenreiches Safari-Abenteuer mit mehreren Stopps. Kombinieren Sie rustikale Safaricamp-Aufenthalte mit Wanderungen, Rafting auf dem Kelani-Fluss, Erkundungstouren mit dem Fahrrad oder Surfen im Indischen Ozean.

Der abgelegene Wilpattu-Nationalpark an der Nordwestküste besteht aus einem von Seen durchsetzten Dschungel der Trockenzone. Hier können Sie Wasserbüffel, Elefanten, Faultiere, Krokodile und eine farbenprächtige Vogelwelt beobachten. Übernachten Sie in einem Camp unter dem Sternenhimmel und brechen Sie früh auf, um die Gegend zu Fuß zu erkunden. Wenn Sie Elefanten sehen möchten, sollten Sie eine Fahrradsafari nach Uda Walawe oder eine Boots- oder Kajaksafari nach Gal Oya unternehmen, bei der Sie schwimmende Elefanten beobachten können.

Das Sinharaja Rainforest Reserve schützt den wertvollen tropischen Regenwald Sri Lankas, in dem endemische Arten wie Weißbartlanguren, Mungos und Makaken sowie eine faszinierende Vogelwelt leben. Die Küstenwälder des Yala-Nationalparks sind der ideale Ort, um Leoparden zu beobachten. Hier können Sie ein paar Tage lang im Meer surfen und an Land Großkatzen beobachten.

Elefant in Sri Lanka

Indien

Indien ist groß, abwechslungsreich und auf vielerlei Weise beeindruckend. Neben den boomenden Megastädten gibt es riesige Landstriche mit Nationalparks und Reservaten, von denen viele zum Schutz des geschätzten bengalischen Tigers eingerichtet wurden. Die zentralen Nationalparks gehören zu den besten Gegenden, um Tiger zu beobachten, insbesondere die offenen Wiesen des Kanha-Nationalparks. Die Safaris hier werden mit dem Jeep durchgeführt, aber es gibt auch geführte Wanderungen und Radtouren rund um den Park.

Im Satpura-Nationalpark gibt es mehr aktive Safarimöglichkeiten: Fahren Sie mit dem Kanu auf dem Denwa-Fluss und seinen Nebenflüssen oder machen Sie eine geführte Wandersafari auf der Suche nach Faultieren, Leoparden, Wildschweinen und Bisons. Der Ranthambore-Nationalpark in Rajasthan ist ein weiterer Ort für Wandersafaris, die sich ideal mit einer Wanderung in den Aravalli-Bergen kombinieren lässt.

Ein Tiger streift durch das Gras

Südafrika

Dank seiner makellosen Golfplätze vor herausragender Kulisse ist Südafrika das beliebteste Ziel für Golfsafaris. Es gibt eine Vielzahl hervorragender Golfplätze, von denen viele direkt vor (oder sogar innerhalb) einiger südafrikanischer Nationalparks liegen. Der Leopard Creek Golf Course ist durch den Crocodile River vom Krüger-Nationalpark getrennt, während der Skukuza Golf Course mitten im Park liegt. Ja, es besteht durchaus die Möglichkeit, dass Sie Ihren Abschlag wegen eines vorbeiziehenden Nilpferds verpassen oder von einer donnernden Antilopenherde abgelenkt werden.

Der Krüger Nationalpark liegt im äußersten Norden Südafrikas, aber da die meisten internationalen Flüge in Kapstadt landen, ist es ein Leichtes, ein paar aktive Tage in der Gegend zu verbringen. Wandern Sie zum Lion’s Head und zum Tafelberg und genießen Sie die atemberaubende Aussicht, erklimmen Sie die Höhen bei einer Klettertour oder versuchen Sie sich im Abseilen oder Paragliding. Alternativ können Sie auch an der Küste Kajak fahren, surfen oder tauchen.

NIlpferd im Wasser mit weit offenem Maul

Thailand

Das tropische Thailand ist ein wahrer Besuchermagnet. Mit Stränden in Hülle und Fülle, köstlicher Küche und gastfreundlichen Menschen kann sich niemand dem Charme dieses sonnenverwöhnten südostasiatischen Vorzeigelandes entziehen. Verbinden Sie eine Wildtiersafari mit einer Tauchtour für das ultimative Thailand-Erlebnis!

Die nur vier Stunden südlich von Bangkok gelegenen Nationalparks Khao Sam Roi Yot und Kui Buri sind ein starkes Duo, das einige der besten Wildtierbeobachtungen des Landes bietet. Der erste bietet Feuchtgebiete an der Küste und dramatische Kalksteingipfel, die von Höhlen unterbrochen werden. Kui Buri liegt weiter im Landesinneren, nahe der Grenze zu Myanmar, wo Herden indischer Elefanten durch das Grasland und die bewaldeten Pfade streifen.

Wenn Sie es etwas wilder mögen, fahren Sie weiter in den Süden zum Khao-Sok-Nationalpark und übernachten Sie in abgelegenen und rustikalen Öko-Hütten in einem der ältesten Regenwälder der Welt. Verbringen Sie Ihre Tage mit Kanufahrten auf dem See oder wandern Sie auf Dschungelpfaden auf der Suche nach Elefanten sowie allerlei Dschungelflora und -fauna, einschließlich der Rafflesia, der größten und übelriechendsten Blumen der Welt.

Ein Affe sitzt in einem Baum

Tansania

Die Serengeti und die Masai Mara sind Synonyme für die Große Tierwanderung. Tausende von Gnu-, Gazellen- und Zebraherden zu sehen, die über die Ebenen ziehen und sich dann in den Mara-Fluss stürzen, ist ein unvorstellbar dramatisches Erlebnis. Neben Jeep-Safaris, auf denen Sie die Big Five aufspüren können, gibt es auch Schimpansen-Trekking-Safaris in den Mahale-Bergen und Wandersafaris im weniger besuchten Arusha-Nationalpark und rund um den atemberaubenden Ngorongoro-Krater.

Wenn Sie neben Ihrer Safari auch eine echte Wanderherausforderung suchen, wartet Tansania mit dem eindrucksvollen, ikonischen Mount Kilimandscharo auf. Der höchste schneebedeckte Gipfel Afrikas erreicht knapp 6000 m Höhe. Es ist eine anspruchsvolle Wanderung über Eisfelder, Vulkankegel und unwegsame Pfade, die fünf bis neun Tage für den Auf- und Abstieg in Anspruch nimmt. Sie brauchen Ausdauer, Belastbarkeit und eine gute Fitness, aber das Hochgefühl in der Gipfelregion ist es wert.

Eine große Gnuherde zieht durch einen Fluss

Erfüllen Sie sich Ihren Traum

Fühlen Sie sich inspiriert, sich auf Ihrer nächsten Safari nicht zurückzulehnen? Nehmen Sie eine unserer Aktiv-Safaris ins Visier und besprechen Sie die Möglichkeiten mit unseren Expertinnen und Experten vor Ort.

Lassen Sie sich inspirieren

Lassen Sie sich von unseren Artikeln inspirieren...

Namibia-Reiseführer für Anfänger

22. Mai 2024

6 der besten Urlaubsorte in Brasilien

4. Mai 2024

Die schönsten Nationalparks Kolumbiens

24. April 2024

Sorgenfrei buchen