
Unberührte Weiten auf Namibia Tour
Dieser Trip wird in Windhoek beginnen. Danach geht es in die westliche Kalahari, in den Namib Naukluft Park, und zu den Dünen von Sossusvlei. An den Küstenort Swakopmund, an das für die beeindruckenden Twyfelfontein Felsgravuren und die Wüstenelefanten bekannte Damaraland, und in das Kaokoland - das Land der Himba. Zum Schluss besuchen Sie den Etosha National Park und Okonjima Privatwildreservat.
Reiseleistungen
Inkludiert:
- Autoverleih - mit 2-4 Personen in einem Nissan X-Trail oder ähnlich, mit 5-6 Personen in einem Volkswagen Kombi LWB oder ähnlich
- Unterkünfte wie angegeben oder gleichwertige Alternativen
- 13 x Frühstück
- 10 x Abendessen
- Flughafentransfers
- Informationspaket mit Reisetipps
- Notfallnummer
Exkludiert:
- Einzelzimmerzuschlag, falls Einzelzimmer erwünscht
- Sprit für den Mietwagen
- Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
- Parkgebühren, Eintrittsgebühren
- Alle Flüge
- Reise-und Krankenversicherung, Notrettungsdienst
Optional:
- Vorgebuchte Aktivitäten in Swakopmund
Reiseplan im Überblick
Windhoek
Ankunft in Windhoek
Windhoek - Rehoboth - Intu Afrika Game Reservat
Die Expedition beginnt
Intu Afrika Game Reservat - Mariental - Sossusvlei Lodge
Von Mariental über den Tsaris Pass
Sossusvlei Lodge - Sossusvlei - Sossusvlei Lodge
Entdecken Sie die Sossusvlei Düne
Sossusvlei Lodge - Solitaire - Swakopmund
Trip an die Küste
Swakopmund - Walvis Bay - Swakopmund
Delphine, Flamingos und Wüstenaktivitäten
Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein
Twyfelfontein Berg, die Weisse Dame und der Verbrannte Berg
Twyfelfontein - Kamanjab - Opuwo
Die Kaokoland Region
Opuwo
Besuch der Himba
Opuwo - Etosha National Park - Taleni Etosha Village
Die Ankunft im Etosha National Park
Taleni Etosha Village - Etosha National Park - Taleni Etosha Village
Genießen Sie die Zeit im Etosha National Park
Taleni Etosha Village - Etosha National Park - Mokuti Lodge
Ein weiterer Tag im Park
Mokuti Lodge - Otavi - Okonjima
Weiterfahrt Richtung Süden
Okonjima - Okahandja - Windhoek Flughafen
Abstecher nach Okahandja und Heimreise
Detaillierter Reiseplan

Windhoek
Tag 1: Ankunft in Windhoek
Bei Ihrer Ankunft am Flughafen in Windhoek werden Sie von einem Mitarbeiter Ihrer Reiseleitung begrüßt. Ihr Ansprechpartner wird Sie mit dem Reiseablauf vertraut machen und Ihnen bei der Entgegennahme Ihres Mietwagens behilflich sein. Vom Flughafen aus werden Sie nun zunächst in Namibias Hauptstadt, Windhoek fahren, in der Sie am Nachmittag historische Sehenswürdigkeiten erkunden können oder eine Runde Shoppen gehen.
Bis nach Windhoek sind es ca. 45km. Eine Savannenlandschaft, umrahmt von bis zu 2.500m hohen Bergen, glasklarer Luft, lichtdurchfluteten Weiten und trockenen Flußläufen. Windhoek’s Größe ist überschaubar, das Leben geht einen eher geruhsamen Gang. Am Sonntag wirkt Windhoek wie ausgestorben, und statt auf der Independence Avenue zu promenieren, ziehen die Namibianer es vor, den Tag zu Hause oder in der Natur zu verbringen. Windhoek liegt 1.630 m über dem Meeresspiegel. Der Name der Stadt ist auf den Nama Häuptling Jonker Afrikaner zurückzuführen. Ihn erinnerten die Berge um Windhoek an die Farm Winterhoek in der Gegend von Tulbagh/Kapprovinz, auf der er einige Zeit lebte. Die Herero bezeichneten den Ort als “otjomuise”, was soviel bedeutet wie “Stellung des Rauches”; einige Hottentotten nannten ihn “ai-gams” (Dämpfe). Beide Namen verweisen auf die bei Windhoek vorkommenden heißen Quellen.

Windhoek - Rehoboth - Intu Afrika Game Reservat
Tag 2: Die Expedition beginnt
Nach dem Frühstück verlassen Sie Windhoek und fahren südlich durch die Khomas Region nach Rehoboth. Rehoboth ist die Gründungsstadt im Reservat der Rehobother Baster. Neben den Bastern leben hier auch Namas und Damaras. Heute besteht die Gemeinde der Baster aus ca. 25.000 Menschen, die eine festgefügte Gemeinschaft bilden. Die Baster gingen aus einer Verbindung von Buren und Hottentotten-Frauen hervor und sprechen heute Afrikaans. Sie leben seit 1870 in dieser Gegend, die ursprünglich von den Swaartboois für die Jahrespacht eines Pferdes genutzt wurde. Vorher existierte hier eine Missionsstation, die den Namen Rehoboth trug, aber bereits 1864 verlassen wurde. Die Eingeborenen nannten die Stelle „Goreguraas“ (der Platz, an dem die Zebras trinken).
Von Rehoboth geht es weiter Richtung Kalkrand, und anschließend zum Intu Afrika Kahalari Game Reservat.

Intu Afrika Game Reservat - Mariental - Sossusvlei Lodge
Tag 3: Von Mariental über den Tsaris Pass
Nach einem ausgiebigen Frühstück werden Sie sich in die zentral gelegene Hardap Region und den Ort Mariental aufmachen. Mariental ist ein regionaler Versorgungsort mit Verwaltungssitzen, Schulen und Geschäften. Unterhalb des Hardapdamms liegt ein etwa 2.500 ha großes Bewässerungsgebiet, wo verschiedene Gemüse- und Obstarten, Baumwolle sowie Luzerne angebaut werden. Im Umland werden vor allem mit Schafe gehalten.
Von Mariental fahren Sie in westliche Richtung, über Maltahöhe und über den Tsaris Pass, von wo aus Sie einen romtantischen Blick hinab in die namibianische Wüste werfen können, bevor sie den Namib Naukluft Nationalpark erreichen.

Sossusvlei Lodge - Sossusvlei - Sossusvlei Lodge
Tag 4: Entdecken Sie die Sossusvlei Düne
Heute lohnt es sich sehr früh aufzustehen. Sie haben die Gelegenheit eine Besichtigungstour zu den höchsten Dünen der Welt zu unternehmen. Sesriem ist das Eingangstor nach Sossusvlei. Vom Eingangstor fahren Sie etwa 65km bis Sie an den einen PKW Parkplatz kommen. Von diesem Parkplatz können Sie nur per Allround Fahrzeug weiter fahren. Entweder Sie nehmen von hier aus einen Shuttletransfer oder Sie gehen die letzten 5 km zu Fuß. Bitte nehmen Sie genug Wasser mit, es wird sehr heiß in den Dünen. Es gibt keine Gelegenheit hier Wasser zu bekommen.
Das Sossusvlei im Namib Naukluft Park ist eine ausgedehnte Lehmsenke, die von Dünen umschlossen wird, welche zu den höchsten der Welt gerechnet werden (bis zu 300m hoch). Selbst in der Trockenzeit sieht man hier manchmal Oryxantilopen, Springböcke und Strauße. Diese Tiere leben in Abhängigkeit von der bisweilen mit Wasser gefüllten Senke, sowie von der Pflanzenwelt, die ihren Feuchtigkeitsbedarf aus dem Grundwasser deckt. Wer auf die Dünen empor steigt wird unvergessliche Ausblicke auf das unendlich scheinende Dünenmeer erleben.
Bevor Sie zur Lodge zurück kehren, können Sie eine Besichtigung zum Sesriem Canyon unternehmen. Kurz vor dem Eingangstor zum Sossusvlei zweigt ein Weg zum Sesriem Canyon ab.

Sossusvlei Lodge - Solitaire - Swakopmund
Tag 5: Trip an die Küste
Nach einem gemütlichen Frühstück verlassen Sie Sossusvlei und fahren via Solitaire. Dann geht es weiter durch den Gaub– und Kuiseb Canyon, bevor Sie den Weg zum Handelshafen Walvis Bay einschlagen. Walvis Bay ist zwischen Kapstadt und Luanda der einzige Tiefseehafen an der Atlantikküste des südlichen Afrika. Der Ort war Streit- und Tauschobjekt sowie Erpressungsinstrument der verschiedenen Kolonialmächte, seit der Portugiese Bartholomeu Diaz als erster Europäer im Jahre 1487 auf seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien hier landete. Walvis Bay wird von Touristen vor allem wegen des außerordentlichen Reichtums und den Seevögeln besucht. Von der Uferpromenade and der Lagune aus kann man tausende Wasservögel beobachten. Über 70 verschiedene Arten haben Ornithologen hier bereits gezählt. Vor allem aber wird man sich an den unzähligen Flamingos und den Pelikanen erfreuen.
Von Walvis Bay geht es weiter entlang des Atlantischen Ozeans nach Swakopmund. Alternativ können Sie auch durch den Namib Naukluft Park fahren, welchen Sie über die Welwitshia Mirabilis und die Mondlandschaft erreichen.

Swakopmund - Walvis Bay - Swakopmund
Tag 6: Delphine, Flamingos und Wüstenaktivitäten
Heute können Sie die panoramahaften Küstenorte Walvis Bay und Swakopmund entdecken oder an einigen der interessanten Aktivitäten teilnehmen, die hier angeboten werden. Eine Bootsfahrt können Sie z.B. vom Walvis Bay Hafen aus machen. Einige Highlights dieser Exkursion sind z.B. das Betrachten von Delphinen, sowie einer Flamingo Kolonie. Weitere Exkursionen an denen Sie teilnehmen können, beinhalten Quadfahren, Sandboarding oder eine Wüstentour.

Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein
Tag 7: Twyfelfontein Berg, die Weisse Dame und der Verbrannte Berg
Früh morgens machen Sie sich gen Norden, über die Westküste, auf in das kleine Fischerdorf Henties Bay. Optional besuchen Sie die Seehundskolonie am sogenannten Cape Cross. Es geht weiter in östliche Richtung zum abgeschotteten Minendorf Uis. Von hier aus fahren Sie schließlich in die faszinierende Region des Damaralandes. Diese Route führt Sie vorbei an Namibias höchsten Bergen, z.B. dem Brandberg (2573m), berühmt auch für seine Felszeichnung der Weissen Dame. Optionale Exkursionen können ebenso zu den Felsgravuren bei Twyfelfontein unternommen werden. Hier finden Sie z.B. die berühmtesten Gravierungen und Malereien der namibianischen Geschichte. Anschließend können Sie die Orgelpfeifen und den Verbrannten Berg besichtigen.

Twyfelfontein - Kamanjab - Opuwo
Tag 8: Die Kaokoland Region
Heute fahren Sie durch Khorixas und Kamanjab, weiter nach Opuwo. Die Kaokoland Region befindet sich im nordwestlichen Winkel Namibias und grenzt an Angola im Norden, an Owamboland und den Etosha National Park im Osten, ans Damaraland im Süden und an den atlantischen Ozean im Westen. Die Landschaft ist extrem kontrastreich und ist durch die trockenen Dolommitenberge im Süden, sowie durch hochragende Gipfel mit tiefen Schluchten in der Zentralregion geprägt. Nach Osten hin reichen die sandlígen Flächen des Owambolands bis in die Kunene Region.
Mitten im Buschland, umgeben von kleinen Hügeln, befindet sich der Ort Opuwo, “das Ende” auf Oshiherero. Der Ort entwickelte sich während der Zeit des Buschkrieges zu einem dauerhaften Verwaltungszentrum in der Region. Opuwo’s Name kann wörtlich genommen werden, da es sowohl der erste als auch der letzte Ort ist, der, Essens-, Schlafmöglichkeiten und Telekommunikation in der Kaokoland Region anbietet.

Opuwo
Tag 9: Besuch der Himba
Das Kaokoland bietet zwischen Hoanib und dem Grenzfluss nach Angola eine Fläche von 50,000km². Hier sind die Himba, eine nomadische Volkgruppe mit einem seit Jahrhunderten unveränderten Lebensstil, zu Hause. Heute können Sie an einer, von Ihrer Lodge organisierten fakultative Aktivität der Himba teilnehmen. Darüber hinaus stehen ihnen lokale Guides am Opuwo Informationszentrum zur Verfügung.

Opuwo - Etosha National Park - Taleni Etosha Village
Tag 10: Die Ankunft im Etosha National Park
An diesem Morgen werden Sie Opuwo verlassen und zum bekannten Etosha National Park fahren. Den Zugang finden Sie über das Anderson Gate im Süden des Parks. Sie sollten bereits gegen Mittag hier ankommen, um am Nachmittags genügend Zeit zu haben, die Wasserstellen aufzusuchen oder die zahlreichen Tiere in ihrem Wildleben zu beobachten. Die Eingänge zum Park sind nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet. Gehen Sie also sicher, dass Sie hier ankommen, bevor die Sonne untergeht.

Taleni Etosha Village - Etosha National Park - Taleni Etosha Village
Tag 11: Genießen Sie die Zeit im Etosha National Park
Ab dem frühen Morgen haben Sie zwei Tage Zeit, um den Park auf eigene Faust mit Ihrem Mietwagen zu entdecken. Sehen Sie hier die vielen Tierarten, Wasserstellen oder die Enden der Etosha-Pfanne, der Boden eines ehemaligen Sees im Park. Jedes Camp im Park verfügt über ein “Tier-Beobachtungs-Buch” Dieses sollten Sie nutzen, um die Beobachtung der einzelnen Wildarten zu optimieren. Alternativ können Sie auch Etoschakarten mit detaillierten Wasserstellen in den verschiedenen Camps erwerben.

Taleni Etosha Village - Etosha National Park - Mokuti Lodge
Tag 12: Ein weiterer Tag im Park
Heute steht noch ein Tag für Wildbeobachtung im Etoscha National Park an.
Mokuti Lodge - Otavi - Okonjima
Tag 13: Weiterfahrt Richtung Süden
Nach einem Frühstück in der Ihrer Lodge fahren Sie in südliche Richtung über das Minendorf Tsumeb. Von dort aus geht es weiter durch die Städte Otavi und Otjiwarongoin, nach Okahandja. Auf dem Weg können Sie den See Otjikoto besuchen. Auch empfehlenswert ist der Besuch des Hoba Meteoriten, dem weltgrößten und bekanntesten Meteoriten, in der Nähe des Grootfonteins.

Okonjima - Okahandja - Windhoek Flughafen
Tag 14: Abstecher nach Okahandja und Heimreise
Heute fahren Sie weiter Richtung Süden, nach Okahandja. Dieser kleine Ort liegt an einem Nebenfluss des Swakop (Trockenfluss). Der Ortsname bedeutet soviel wie “große sandige Ebene”. Okahandja war das Stammeszentrum der Herero. Hier findet man auch die Gräber von früheren Herero-Führern, z.B. Tjamuaha und Mamarero. Seit 1978 ist hier auch der ermordete Herero-Führer Kapuuo begraben. Zum Gedenken an die verstorbenen Herero-Häuplinge und an die verheerende Schlacht am Waterberg findet auch heute noch jedes Jahr am ersten Sontag nach dem 23. August ein großes Hereor-Treffen statt.
Anschließend fahren Sie durch Windhoek und direkt zum Windhoeker Flughafen, um Ihren Rückflug anzutreten.